Berufsbild des/der Bürokaufmanns/-frau

Der Beruf des/der Bürokaufmanns/-frau erledigt alle kaufmännisch verwaltenden und organisatorischen Arbeiten in Unternehmen unterschiedlichster Wirtschaftszweige und Branchen. Da der Beruf branchenübergreifend ist, können Bürokaufleute in unterschiedlichsten Aufgabengebieten eingesetzt werden, unter anderem in den Bereichen Personalwesen, Rechnungswesen, Vertrieb, Controlling, aber auch in den Bereichen Einkauf, Disposition, Informationstechnik oder der Lagerwirtschaft.

Die Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau gliedert sich in einen betrieblichen und einen schulischen Teil. Es besteht eine Berufsschulpflicht. Die Berufsschule muss an 1 bis 2 Tage pro Woche oder in Blockform, das heißt an mehrere Tage hintereinander bzw. Wochenweise, besucht werden.

Für die Ausbildung spielen neben dem erforderlichen Schulabschluss auch die individuellen Fertigkeiten und Kenntnisse des Auszubildenden eine große Rolle.

Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationsmittel sollte beherrscht werden. Da der Umgang unter anderem mit den Programmen Word und Excel erforderlich ist, sollten bereits Grundkenntnisse vorhanden sein. Dabei sind die Anforderungen vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb abhängig.

Die 3-jährige Ausbildung endet mit der Prüfung in der Berufsschule und der bestandenen Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer. Die schriftliche Abschlussprüfung vor der jeweiligen Kammer besteht aus den Fachgebieten Bürowirtschaft, Rechnungswesen und Wirtschafts- und Sozialkunde. Das Wissen in dem Fach Informationsverarbeitung wird dabei in den Bereichen Textverarbeitung und Tabellenkalkulation am Computer geprüft. Die mündliche Prüfung besteht aus einem fall- und handlungsorientierten Gespräch, auf das man sich vorbereiten muss.